Allerheiligen -

wie so vieles in diesem Jahr können wir Allerheiligen auch nicht so feiern, wie wir es gerne möchten. Die Verantwortlichen haben sich viele Gedanken dazu gemacht und sich auch verschiedene Möglichkeiten überlegt, wie dieses Familienfest, das nicht nur die Lebenden als Gemeinschaft zusammen führt, sondern auch das Miteinander über den Tod hinaus in den Blick nimmt, gefeiert werden kann. Als sinnvollste Möglichkeit in diesem Corona-Jahr sehen wir, wenn sie als Familie die Gräber ihrer Lieben besuchen. Wir werden in den Friedhöfen - je nach Witterung und Ortsgegebenheiten die Osterkerze entzünden, so dass sie dort eine Kerze entzünden können, die sie als Licht des Lebens auf das Grab stellen können. Auch Weihwasser werden sie finden, dazu bitte einen Becher zum Schöpfen mitbringen, damit sie mit dem gesegneten Wasser als Zeichen der Taufe ihr Grab besprengen können und sich daran erinnern, das die Namen auf den Gräbern für die Taufnamen stehen und für das Geschenk Gottes an uns, dass er uns beim Namen in sein himmlisches Reich ruft. Sie werden auch eine Gebetsvorlage finden, mit der Sie als betende Familie am Grab den österlichen Glauben vertiefen können. Die hauptamtlichen Seelsorger*innen werden im Laufe des Tages auch die Gräber segnen und damit zum Ausdruck bringen, das über den Tod hinaus wir als glaubende Gemeinschaft Kirche sind, wie ich es manchmal bei der Taufe sage: Als Getaufte gehören wir zur irdischen Kirche und zur Kirche des Himmels. Dort wissen wir unsere Verstorbenen und die Heiligen, die wir als Fürsprecher anrufen dürfen. 

Stephan Hartmann, Pfarrer

 

Gelungener Start einer neuen Gottesdienstreihe

Die neu ins Leben unseres Pastoralen Raums Bad Bocklet - Burkardroth gerufene Gottesdienstreihe "Weil´s dich betrifft" wurde mit einem ungewöhnlichen Dankgottesdienst im Kurpark Bad Bocklet eröffnet. Angesprochen und besonders eingeladen waren diesmal Männer, die nach einer durchlittenen Krankheit oder überstandenen Operation reichlich Grund hatten, Gott für ihre Genesung zu danken.

Zehn Männer waren der Einladung des Vorbereitungsteams gefolgt und versammelten sich vor der noch eingerüsteten Brunnenhalle rund um eines der liebevoll gestalteten Blumenrosetten, um ihren Dank gemeinsam ins Gebet zu bringen. Nach der Eröffnung durch den Gottesdienstbeauftragten Walter Kuhn bekamen die Teilnehmer Gelegenheit sich vorzustellen und auszudrücken, wofür sie in dieser Feier danken und worum sie bitten möchten. Gerne nahmen die Besucher dieses Angebot an und berichteten von ihren Krankheiten oder Alltagssorgen. Die Bedeutung des kostbaren Elements Wasser besonders hier über der Quelle des Bockleter Heilwassers wurde deutlich gemacht und die Männer nahmen dankbar einen kräftigen Schluck davon aus einem stilvollen Glas. Nach der Segensbitte für dieses Heilwasser zeichnete sich jeder damit ein kleines Kreuz auf seine Stirn. Anschließend machte sich die Gruppe auf zu dem großen Wegkreuz an der Straße am Parkplatz, das hier schon über 130 Jahre steht. Thomas Reuß mit seiner Gitarre spielte das stimmungsvolle Spiritual "Nobody knows the trouble I have seen" und leitete damit über zum zweiten Hauptgedanken dieser Feier: Hier unter der figürlichen Darstellung des Leidens und Sterbens Christi am Kreuz wurden nämlich die Schmerzen, Ängste und Belastungen der Teilnehmer angesprochen, die sie in den vergangenen Monaten überstehen mussten. Einige berichten davon, wie sie gelitten und was sie durchgemacht hatten und das Lied "Meine Hoffnung und meine Freude" drückte aus, worin sie in diesen Situationen ihre Zuversicht sahen. Auf dem Freigelände hinter der evangelischen Kirche erklang wenig später zunächst das Lied "Du bist der Weg und die Wahrheit und das Leben", das aussagekräftige Bilder für Jesus zum Inhalt hat. Es folgte ein Ausschnitt aus dem Johannes-Evangelium: Die Frau am Jakobsbrunnen. In dieser Geschichte wird die Begegnung Jesu mit einer Samariterin geschildert und dies war für Walter Kuhn die Überleitung zu den Begegnungen mit Menschen, die einem in den letzten Monaten zum Quell des Lebens werden konnten. Auch hierzu hatten die Teilnehmer zahlreiche Beispiele erlebt und konnten davon erzählen. Zuletzt wünschten sich die Gottesdienstbesucher den Segen Gottes und forderten ihr Gegenüber auf: "Werde zum Wasser des Lebens!" 

Mit einem gemütlichen Beisammensein endete der ungewönliche Gottesdienst.

 der Rosenkranz verbindet - uns mit dem Heilsgeschehen und auch untereinander ..

Vor der Erstkommunion im Herbst trafen und treffen sich unsere Kommunionkinder nochmal zu einem besonderen Weggottesdienst in den Ortsgruppen. Dabei fühlen sie sich in die Jünger ein, die mit Jesus in einen Sturm geraten sind. In einer Phantasiereise erleben sie, wie das Boot auf dem erst ruhigen See fährt und dann im Sturm der Gefahr ausgesetzt ist.

in den Tagungshäusern des Bistums Würzburg. 

Liebe Firmbewerberinnen und Firmbewerber,

liebe Eltern im Pastoralen Raum Bad Bocklet - Burkardroth,

wegen der aktuellen Corona-Krise muss die begonnene Firmvorbereitung pausieren.
Die Bistumsleitung hat auch bekanntgegeben, dass alle Firmungen bis Ende August 2020 abgesagt sind, davon sind ja auch wir betroffen, da unsere Firmfeier am 16. Juni gewesen wäre.

 

family 1839662 640 

Liebe Familien unserer Pfarreiengemeinschaft,

hier finden Sie einige Ideen, wie Sie als Familie Ihr Zusammensein als Hauskirche gestalten können. 

2020-10-20_Allerheiligen-Allerseelen.pdf

2020-06-29_Kiliani-Familien-Erlebnisweg_final.pdf

2020-06-29_Kiliani-Familiengottesdienst_1.pdf 

Wir wünschen allen Familien ein gutes Gelingen, wenn es darum geht, den Glauben in den eigenen vier Wänden zu feiern.

Ihr Seelsorgeteam 

Immer wieder bekommen unsere Kommunionkinder Texte und Gedanken geschickt, die sie und ihre Familien in diesen Tagen begleiten. Mit der letzten Post haben sie einige Gedanken zur Predigt von Papst Franziskus und zur Bibelstelle vom Seesturm, passend zum Motto unserer Erstkommunion „Mit Jesus in einem Boot“ erhalten. In der Bibel, die unsere Kommunionkinder bei den Weg-Gottesdiensten begleitet, ist diese Geschichte, dass Jesus mit im Boot unseres Leben ist, so aufgeschrieben:

 - unter dieser Idee steht die Vorbereitung und die Feier der Erstkommunion in diesem Jahr, wie sie auch in unseren Kirchen erkennen können, weil das Boot mit den Namen der Kommunionkinder zu sehen ist.

Die Pfarrei „St. Antonius von Padua“ in Gefäll sagt Danke und Vergelt’s Gott ihrem Organisten Marco Endres.
Beim Gottesdienst am Weihnachtsfeiertag überraschte die Gemeinde Marco Endres, weil Pfarrer Hartmann daran erinnerte, dass am 24. Dez. 1994 ein Jugendlicher zum ersten Mal einen Gottesdienst musikalisch begleitete.

Alles auf Anfang - Weihnachten im Stall

Unter diesem Motto versammelten sich nicht nur Jugendliche sondern auch Kinder und Erwachsene am 23.12.2019 im Stall des Freilandhofes von Burkard und Claudia Mahlmeister in Stangenroth.
Regionaljugendseelsorger Roland Petryga stimmte in die kommenden Weihnachtstage ein mit Denkanstößen und Liedern.
Beim anschließenden Beisammensein wurde sich noch ausgetauscht und alle waren begeistert von der etwas anderen Besinnung.
Vom Spendenerlös wird eine neue Lichterkette für den örtlichen Tannenbaum angeschafft.
Herzliches Vergelt`s Gott dafür.

"Dieses Lied der Maria ist das leidenschaftlichste, wildste, ja man möchte fast sagen revolutionärste Adventslied, das je gesungen wurde." Mit diesem Zitat von Dietrich Bonhöffer begann die Gemeindereferentin Julia Butz ihr Referat beim Frauenfrühstück vor 90 Teilnehmerinnen in Burkardroth. Das "Magnificat", das bekannte Wort der Gottesmutter, das diese zu Beginn ihres Besuchs bei ihrer Cousine Elisabeth gesprochen hat, stand dann auch ganz im Mittelpunkt des adventlichen Treffens im Pfarrsaal von Burkardroth. 

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