Die Pfarrei „St. Antonius von Padua“ in Gefäll sagt Danke und Vergelt’s Gott ihrem Organisten Marco Endres.
Beim Gottesdienst am Weihnachtsfeiertag überraschte die Gemeinde Marco Endres, weil Pfarrer Hartmann daran erinnerte,
dass am 24. Dez. 1994 ein Jugendlicher zum ersten Mal einen Gottesdienst musikalisch begleitete.
Und 25 Jahre später ist immer noch – Gott sei Dank – das Feuer der Begeisterung für den Orgeldienste bei Marco Endres brennend.
Nach den Worten von Pfarrer Hartmann passt es gut, dass gerade auch an Weihnachten – dem Fest der Lieder – wir Dank sagen dürfen,
weil es besonders auch Lieder sind, die die frohe Botschaft ins Herz der Menschen transportieren.
Und in diesem Sinn versteht es Marco Endres als Organist im wahrsten Sinn des Wortes die „Stimmung eines Gottesdienstes“ aufzugreifen
und die Menschenmit seinem Spiel mit zu nehmen, so dass sie im Herzen spüren, was Gott uns geschenkt hat, nämlich seine Gegenwart in der Liturgie.
In diesem Sinn fordert und fördert Marco Endres die Menschen, weil er immer wieder auch einmal ein neues Lied einlernt,
dass die Botschaft eines Gottesdienstes verstärkt und er macht sich auch auf die Suche nach Liedern,
um in der Vielfältigkeit immer wieder neue Akzente zu setzen. Als Dank des Bischofs für diesen Dienst über 25 Jahre überreichte Dekan Hartmann eine bischöfliche Dankurkunde.

 

Alles auf Anfang - Weihnachten im Stall

Unter diesem Motto versammelten sich nicht nur Jugendliche sondern auch Kinder und Erwachsene am 23.12.2019 im Stall des Freilandhofes von Burkard und Claudia Mahlmeister in Stangenroth.
Regionaljugendseelsorger Roland Petryga stimmte in die kommenden Weihnachtstage ein mit Denkanstößen und Liedern.
Beim anschließenden Beisammensein wurde sich noch ausgetauscht und alle waren begeistert von der etwas anderen Besinnung.
Vom Spendenerlös wird eine neue Lichterkette für den örtlichen Tannenbaum angeschafft.
Herzliches Vergelt`s Gott dafür.

"Dieses Lied der Maria ist das leidenschaftlichste, wildste, ja man möchte fast sagen revolutionärste Adventslied, das je gesungen wurde." Mit diesem Zitat von Dietrich Bonhöffer begann die Gemeindereferentin Julia Butz ihr Referat beim Frauenfrühstück vor 90 Teilnehmerinnen in Burkardroth. Das "Magnificat", das bekannte Wort der Gottesmutter, das diese zu Beginn ihres Besuchs bei ihrer Cousine Elisabeth gesprochen hat, stand dann auch ganz im Mittelpunkt des adventlichen Treffens im Pfarrsaal von Burkardroth. 

"Meine Seele preist die Größe des Herrn und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter." Dieser Lobpreis Mariens steht bekanntlich am Anfang des Magnificat. Julia Butz verstand es ausgezeichnet die einzelnen Sätze dieses Liedes zu erläutern und mit Beispielen aus dem Leben von heute zu verbinden. So zitierte sie auch Papst Franziskus, der schon vor Jahren einmal sagte: "Oft genügt es, durch die Straßen einer Stadt zu gehen, um den Gegensatz zwischen den Menschen, die auf dem Bürgersteig leben müssen, und den funkelnden Lichtern der Geschäfte wahrzunehmen. Wir haben uns allerdings so an all das gewöhnt, dass wir es schon gar nicht mehr merken." Die Referentin wählte diesen Satz des Papstes bei der Liedzeile: "Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen." 

Harmonisch eingefügt in den Vortrag waren adventliche Lieder, gesungen von den Teilnehmerinnen und begleitet von Lena Scheiber, der Praktikantin von Julia Butz in Bad Bocklet, auf dem Keyboard.

 

Am Samstag, den 23.11.2019 fand in Stangenroth ein Dankgottesdienst für Ministranten statt.

Einmal im Jahr sagt die Gemeinde ganz offiziell in einem Gottesdienst DANKE an die Ministranten, welche das ganze Jahr das Gotteshaus wie Blumen schmücken.
Diesen Vergleich zog Adam Broll der gemeinsam mit Pater Thuma den Gottesdienst leitete. Was wäre die Kirche ohne Ministranten?
Außerdem wurden 3 neuen Ministranten ganz offiziell eingeführt. Sie haben in diesem Jahr die 1.hl Kommunion empfangen
und seither in einer Art Probezeit den 15 anderen Ministranten assistiert. Nun wurden sie offiziell eingekleidet und in ihrem Amt willkommen geheißen.
Umrahmt von bekannten Liedern in flottem Rhythmus unterstützt durch Adam Broll, Rebecca Schmitt und Josefa Kleinhenz,
war der Gottesdienst durch das Mittun aller Ministranten abwechslungsreich gestaltet.
Abschließend hatte die Gemeinde beim Verlassen der Kirche die Möglichkeit den neuen Minis: Janis Kessler, Luis Nauth und Hannes Rottenberger zu gratulieren.

Jutta Kleinhenz

Der „Mutmachtag“ für die in den kirchlichen Gremien tätigen Katholiken des Pastoralen Raums Bad Bocklet/Burkardroth hatte als Referenten den Domvikar Paul Weismantel auf dem Programm. „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“ Dieses Zitat wird dem französischen Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry zugeschrieben und diente Dekan Stephan Hartmann im Vorfeld der Veranstaltung als Aufhänger für die Einladung. DSCF2036

Im mit 40 Teilnehmern gut besuchten Vortragsraum des Burkardus Wohnparks in Bad Kissingen begrüßte er dann auch den hochkarätigen Gast aus Würzburg. Und dieser schaffte es tatsächlich im Verlauf des Tages, den anwesenden Pfarrgemeinderäten und Kirchenverwaltungs-mitgliedern neuen Mut zuzusprechen für ihre vielfältigen Arbeiten in den Pfarreien des neuen Pastoralen Raums. 

„Der Mensch braucht 5 positive Erfahrungen, um ein einziges negatives Erlebnis auszugleichen.“ Mit dieser wissenschaftlichen Erkenntnis von Psychologen ermunterte Paul Weismantel seine Zuhörer, sich jeweils die 3 glücklichsten Augenblicke der vergangenen Woche gegenseitig zu erzählen und er nahm sich selbst dabei nicht aus. 

In einem gemeinsam gesungenen Lied lautete der Refrain: „Du kannst atmen, du kannst fühlen, kannst auf neuen Wegen geh´n. Freu´ dich, dass dich and´re brauchen und dir in die Augen seh´n.“

Im Auftrag Jesu „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ steckt ja auch das Gebot der eigenen Wertschätzung: Warum also nicht auch einmal aufschreiben, was ich an mir selbst mag? Ganz still und nur für mich selbst! 

Zu Beginn der zweiten Einheit am Vormittag erzählte Domvikar Weismantel die jüdische Geschichte „Wie der `Liebe Gott´ seinen Tag verbringt“. Ein Viertel des Tages verbringt er mit Schweigen! Ein kleiner Hinweis darauf, wie wichtig es ist, zu hören, zu spüren, achtsam zu sein für die Probleme der Mitmenschen, auf seine innere Stimme zu hören. Das zweite Viertel des Tages sitzt Gott auf dem Thron der Gerechtigkeit. Wie wichtig ist es doch, dass sich alle gerecht behandelt wissen. Dabei ist der Perspektivwechsel so wichtig. Wie sehen die Dinge aus der Sicht des anderen aus? Das dritte Viertel des Tages sitzt Gott auf dem Thron der Barmherzigkeit. Wo kann ich helfen? Wem kann ich verzeihen? Wen werde ich besuchen? Mit wem muss ich wieder einmal sprechen? Und das letzte Viertel des Tages verbringt Gott mit Spielen, Singen und Tanzen. Wie schön ist es, gemeinsam zu singen! Wann habe ich mir zuletzt die Zeit genommen, etwas mit der Familie zu spielen? Und vergessen wir nicht, wie wunderbar es ist zu tanzen! 

In einer weiteren Einheit dieses Tages forderte der Referent auf, sich mal mit seinem eigenen Namen zu befassen. Was bedeutet er? Warum haben meine Eltern mich so getauft? Welche interessanten Erlebnisse hatte ich in Bezug auf meinen Namen? 

In einer anderen halben Stunde stand die Zeit im Mittelpunkt seiner Gedankenanstöße. Er betonte die Kunst, im Hier und Jetzt zu sein, ganz bewusst und mit Freude. Nicht ohne Grund gibt es in der englischen Sprache nur ein Wort für „Gegenwart“ und „Geschenk“: nämlich “present“. Machen wir uns wieder einmal bewusst, dass die Zeit ein Geschenk Gottes ist. Nehmen wir uns deshalb einfach mal die Zeit, das Sonntagsblatt aufmerksam zu lesen, denn so scherzte Paul Weismantel: „Was haben das Sonntagsblatt und Schwiegermütter gemeinsam? Antwort: Beide sind in der Regel besser als ihr Ruf.“ 

Der Nachmittag war überschrieben mit der Frage: „Wer waren oder sind die Lichtgestalten deines Lebens? Wer vor allem war für die Grundlegung deines eigenen Glaubens maßgebend?“ Und wieder hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich darüber im kleinen Kreis zu unterhalten. Von der abschließenden Zusammenfassung, die Domvikar Weismantel in gewohnt spontaner und lockerer Art und Weise gab, blieben den Zuhörern noch zwei Kernsätze im Gedächtnis: „Der Zweifel gehört zum Glauben.“ und „Alles vergeht. - Die Liebe bleibt! - Weil sie göttlich ist!“ 

Walter Kuhn

Vorsitzender der Pfarreienkonferenz der Pfarreiengemeinschaft „Der Gute Hirte im Markt Burkardroth“

Pfarrgemeinderatsvorsitzende Regina Kirchner und Pfarrer Stephan Hartmann verabschiedeten Agnes und Walter Knüttel in den "kirchlichen Ruhestand" .
"Alles hat seine Zeit" unter diesen Gedanken aus der Bibel stellte Regina Kirchner ihre Gedanken,
um den Beiden für die jahrzehntelange Tätigkeiten Dank zu sagen.
Es gibt eine Zeit um zu wirken und eine Zeit um das Wirken zu würdigen,
weil es auch eine Zeit gibt, in der fleißige Hände auch einmal mehr zur Ruhe kommen dürfen.
Agnes Knüttel übernahm im November 1989 das Schmücken der Kirche von ihrer Vorgängerin Rita Zehe
und für diese 30 Jahre Dienst-Zeit bedankte sich die Pfarrgemeinderatsvorsitzende
im Namen der gesamten Pfarrei und den kirchlichen Gremien.
Kirchner hob besonders die Leidenschaft, Hingabe und das Engagement hervor, mit der Agnes Knüttel die Kirche geschmückt hat.
"Du hast dich um viele Belange gekümmert, sei es beim Blumenschmuck, Kirchenwäsche, Beschaffungen oder auch beim Aufräumen gewesen,
überall wurde mit angepackt, teilweise auch unbemerkt", so die Vorsitzende.
In all den Jahren sollte es aber nicht bei dieser Aufgabe bleiben:
Zusammen und mit Unterstützung ihres Ehegatten Walter Knüttel sorgte und kümmerte sie sich um Heizung, Dachboden und Glockenturm.
Und die beiden sorgten jährlich für den Auf- und Abbau des Erntedankaltares und der Erntedankkrone.
In der Adventszeit kümmerten sie sich auch darum, dass der Adventskranz, für den Walter Knüttel eigens eine Halterung gefertigt hatte,
sowie die beiden Christbäume im Altarraum auf- und wieder abgebaut wurden.
Außerdem übernahmen beide auch jahrelang die Bewirtung der alljährlich stattfindenden Pfarrversammlung in der Rhönfesthalle.
Das Ehepaar hatte auch die Initiative bei der Krippenrenovierung im Jahre 2007 ergriffen und diese maßgeblich vorangetrieben,
sowie 2010 die Innenrenovierung der Sakristei,
2011 die Wartung und Reinigung des Glockenturmes zuzüglich des Dachgeschosses, und diese Arbeiten tatkräftig unterstützt.
Pfarrer Hartmann schloss sich den Dankesworten an und stellte heraus, dass beide wertvolle Dienste, meist im Verborgenen geleistet hätten,
die nicht selbstverständlich seien. "Das Auge isst mit", sagte der Geistliche und meinte die verschiedensten, immer festlich geschmückten Blumenarrangements
im Kirchenjahr, die mitgeholfen haben, dass den Mitfeiernden im Gottesdienst noch mehr das Herz aufging.
Und so sah er auch die Arbeit von Walter Knüttel als Heizungsverantwortlicher, weil in einer warmen Kirche es schöner zu feiern ist.
Mit der PGR-Vorsitzenden überreichte er einen Gutschein und Geschenk sowie einen Blumenstrauß und den besten Wünschen für die Zukunft.
"Es hat uns immer Spaß gemacht", so das Resümee von Agnes Knüttel, "vor allem das Schmücken und Binden des Adventskranzes und der Christbäume,
dass ich immer zusammen mit Gisela Schultheis gemacht habe, hat mir große Freude bereitet, auch ihr gilt heute mein Dank", erklärte Knüttel rückblickend.
Dankbar ist sie auch, dass immer wieder finanzielle Mittel aus den Einnahmen der 750-Jahrfeier im Jahre 1992 der Kirche zur Verfügung gestellt wurden.
Symbolisch überreichte sie nach dem Gottesdienst ihre Kirchenschlüssel zurück an den "Hausherrn" Pfarrer Stephan Hartmann.
Für ihre Verdienste in der Pfarrei St. Sebastian - Stangenroth rund um die Kirche erhielt Agnes Knüttel bereits 2010
das Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt.

 

Feierlicher Gottesdienst in Burkardroth – Zum Patrozinium in Burkardroth feierte Pfarrer und Dekan Stephan Hartmann einen Festgottesdienst. Pastoralreferent Hippe hatte die Aufgabe die Heilige Messe zu gestalten und hielt zum Abschluss seiner Tätigkeit in Burkardroth auch die Festpredigt. Kurz vor dem Segen hielt Walter Kuhn in seiner Funktion als Vorsitzender der Pfarreiengemeinschaftskonferenz eine Dankesrede und übergab ein kleines Geschenk. Hier die Rede von Herrn Kuhn im Wortlaut:

Pfarrgemeinde Oehrberg sagt Danke an Marianne Sell – Im Gottesdienst am 15. Sonntag im Jahreskreis wurde Frau Marianne Sell ein herzliches Dankeschön und Vergelt´s Gott gesagt ...

Im Nachgang des Vortrags in Stralsbach zum Thema "Laudato Si - Ändert euer Leben! Nachhaltigkeit in unserem Alltag" ein Hinweis zu aktuellen Veröffentlichungen der Deutschen Bischofskonferenz. Das Thema Nachhaltigkeit ist durch die Enzyklika "Laudato Si" von Papst Franziskus nochmal in die Mitte des kirchlichen Denkens gerückt worden.

Laudato Si - Ändert euer Leben! Nachhaltigkeit in unserem Alltag – Der Vortrag war mit 55 Zuhörern sehr gut besucht. Wolfgang Scharl, Diözesanlandvolkseelsorger, referierte über die Enzyklika Laudato Si von Papst Franziskus.

Ab 1. März gehe ich in Rente und werde dadurch als hauptberuflicher Diakon aus dem Dienst scheiden, aber als nebenberuflicher Diakon noch einige Aufgaben übernehmen.

Heute verabschiedet die Pfarrei „St. Petrus in Ketten“ in Burkardroth zwei Urgesteine von kirchlichen Mitarbeitern. Unser Dank gilt den Herren Konrad Wehner aus Zahlbach und Georg Rottenberger aus Wollbach.

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