Wie gestalte ich Ostern, wenn ich dieses Jahr Kontakte vermeiden möchte?
Oder was könnte ich mit meiner Familie zusätzlich zu den Gottesdiensten machen?

Anregungen dazu finden sich auf unserer Familienseite!

Väter-Gottesdienst am Josefstag in Frauenroth

Im Halbkreis um das berühmte Grabmal des Stifterehepaares der Klosterkirche in Frauenroth versammelten sich Väter aus unserem Pastoralen Raum zu einem besonderen Gottesdienst am Gedenktag des Heiligen Josef. Auch Otto von der Botenlauben war Vater zweier Söhne und so galt auch ihm der Willkommens­gruß der beiden Organisatoren, Walter Kuhn und Rainer Ziegler. Sie hatten vier biblische Väter ausgesucht, anhand derer auch heutige Männer wichtige Vater-Eigenschaften sehen und erlernen können.

Woran orientiere ich mich als Vater? Wie will ich Vater sein? Wie habe ich meinen eigenen Vater erlebt? Solchen und ähnlichen Fragen sahen sich die Teilnehmer dann gegenübergestellt. Josef, Bräutigam der Gottesmutter Maria und Zieh-Vater von Jesus, seit 1870 Schutzpatron der gesamten Kirche, stand im Mittelpunkt der ersten Station. Die Lebensleistung des in der Bibel doch eher im Hintergrund agierenden Josef wurde gewürdigt und er wurde als Traumvater bezeichnet, auch weil er seinen Träumen immer wieder Gehör geschenkt hat. So lautete eine der danach formulierten Fürbitten an Gott: Für die Männer und Frauen, die in der heutigen Gesellschaft versuchen, ihre Fähigkeiten zu entfalten, ihre Träume zu leben und ihren Weg zu finden!

Einer der Gottesdienstbesucher hatte zur Überraschung vieler eine geschnitzte Holzfigur des Hl. Josef mitgebracht, für deren Segnung wohl kein passenderer Augenblick hätte gefunden werden können, als in dieser Feier.

Die zweite Station am Wegkreuz oberhalb der Kirche war dem Heiligen Joachim, dem Schwiegervater von Josef, also dem Vater der Gottesmutter Maria vorbehalten. In der katholischen Kirche gilt er als Schutzpatron für Väter und Großväter! Er war verheiratet mit Anna und diesem Ehepaar ist die bekannte Kirche von Kleinbrach geweiht, was den meisten Gottesdienstbesuchern gar nicht bewusst war. Joachim und Anna konnten auf natürlichem Weg keine Kinder bekommen und deshalb war die Freude riesig darüber, dass Anna durch Gottes Fügung doch ein Töchterchen bekam. Dieser Hinweis war für die anwesenden Väter ein willkommener Anlass, sich über freudvolle Erlebnisse mit ihren Kindern auszutauschen und dankbar zurückzuschauen auf das Leben in ihren Familien. Eine der Fürbitten hier: Für die Großeltern, dass sie unaufdringlich ihren Jungen beistehen, wo Hilfe vonnöten ist.

Der Weg der versammelten Väter führte nun hinauf zu den Resten der Frauenröther Hutbuche. In der Dämmerung an diesem Winterabend wurde hier des Stammvaters der Juden, Christen und Muslime gedacht, Abraham, der von Gott im hohen Alter den Auftrag erhielt, seine Heimat zu verlassen und in einem fremden Land ein neues Volk zu gründen. Dies führte zu folgenden Fragen, die sich die Väter im Blick auf die heutige Zeit stellten: Wo will, muss ich aufbrechen, um meiner Familie Zukunft und Hoffnung zu geben? Was hindert mich, dies zu tun? Was oder wo muss ich loslassen, damit ich frei werde für Gottes Willen? Welche gesellschaftliche Verantwortung muss ich übernehmen, damit es eine lebenswerte Zukunft für meine Kinder und Enkel gibt, damit mein Wirken fruchtbar wird und Segen bringt? Und in einem Gebet hieß es: Mein Herr und mein Gott, wenn ich auf Abraham schaue, so erkenne ich, wie schwach und klein mein Glaube oft ist.

Danach ging es schweigend hinunter an den Lederbach, wo im Hof des Gasthauses zum Löwen ein Lagerfeuer vorbereitet war, das ein wenig Wärme spendete für die letzte Einheit des Gottesdienstes. Der von schwerstem Leid geprüfte Hiob sagte zu seiner Frau in dem bekannten Buch des Alten Testaments: "Wenn wir das Gute von Gott annehmen, sollten wir da das Böse nicht auch annehmen?" Trotz dieser Aussage Hiobs bleibt das Leid für uns alle aber ein ungelöstes Rätsel, das sich aller vernunftgemäßen Erklärung entzieht. Die Teilnehmer gedachten an dieser Stelle der Schicksalsschläge und des Leids, das der eine oder andere in den letzten Jahren oder auch gerade jetzt in der Pandemie ertragen musste. All das Leid legten sie dann in die Hände Gottes, den wir ja Vater nennen dürfen, und beteten, wie Jesus uns zu beten gelehrt hat.

Mit dem Segen und dem Lied "Herr, wir bitten: Komm und segne uns!" endete dieser "Weil´s dich betrifft"- Gottesdienst und die Väter blieben noch eine Weile versammelt rund um die Feuerstelle.

BUNTES LEBEN AUSPROBIEREN

Gebet für die neuen Pastoralen Räume

Eingeladen zum Fest des Glaubens - so wird in einem neuen geistlichen Lied gesungen, das besingt, wie Jesus die Menschen einlädt, ihm zu folgen und selbst zu Boten von ihm zu werden. 

Eingeladen zum Fest des Glaubens, das sind wir auch heute, wenn wir zusammenkommen, um im gemeinsamen Gottesdienst der Einladung Jesu zu folgen.
In diesem Jahr möchten wir in unserem > Pastoralen Raum < einen Schwerpunkt auf die Gottesdienste legen, auch wenn wir Corona bedingt nicht so feiern können, wie wir es gerne tun würden.
Aber der Herausforderung, die uns durch diesen Virus aufgezwungen ist, wollen wir uns stellen, in dem wir auch die Vielfalt der gottesdienstlichen Formen betonen.
Es geht nicht nur um die Eucharistiefeier und die Wortgottesfeier, die uns ja vertraut sind, sondern auch darum andere liturgischen Formen anzubieten
und damit eine Vielfalt von >Festen des Glaubens< zu schaffen. 
Wir möchten sie einladen, sich selbst das Geschenk zu machen, wie es unser Pfarrvikar Pater Velangini MSFS formuliert, wenn er schreibt: 
Salesianisch leben heißt leben in der Gegenwart des liebenden Gottes, der für uns Mensch geworden ist, damit er uns Menschen ganz nahe sein kann. 
Die Gegenwart des liebenden Gottes können wir uns in der Liturgie bewusst machen. Wir fangen auch nicht sozusagen bei Null an, sondern wir kennen ja schon verschiedene Formen.
Andachten z.B oder auch die Feier von Kinder-Kirchen und bedingt durch Corona auch die Feier eines Hausgottesdienstes, um nur diese drei liturgischen Formen zu benennen.
Immer geht es darum, um wieder auf dieses oben genannte Lied zurück zu kehren, was in der zweiten Strophe besungen wird:
Und so kamen sie in Scharen, brachten ihre Kinder mit, ihre Kranken, auch die Alten, selbst die Lahmen hielten Schritt.
Von der Straße, aus der Gosse kamen Menschen ohne Zahl, und sie hungerten nach Liebe und nach Gottes
Freudenmahl. 
Was die Zeitgenossen Jesu erleben durften, das mag auch uns im wahrsten Sinn des Wortes bewegen, 
uns Orte und Zeiten zu schenken, in denen wir von Gottes Nähe berührt werden, weil es eine heilende Nähe ist, die uns hilft mit all dem, was uns im Alltag beschäftigt, zu recht zu kommen. 
Um das eine Bild der Strophe aufzugreifen - all die Ohnmacht, die wir im Leben spüren und die uns lähmt, können wir wandeln lassen. 
In einem anderen neuen geistlichen Lied ist es so ausgedrückt: 
Mein ganze Ohnmacht, was mich beugt und lähmt, bringe ich vor DICH, wandle sie in Stärke... 
Verstehen sie sich als ... eingeladen zum Fest des Glaubens … in den vielfältigen Formen.
Im Monat Januar werden es neben den „klassischen Angeboten“ eher Impulse für einen Hausgottesdienst sein, aber wir hoffen, dass wir uns im Laufe des Jahres auch wieder gemeinsam treffen können,
um zu lernen, dass das Leben nicht vergehe, wie es in der dritten Strophe des Liedes heißt:

Eingeladen zum Fest des Glaubens.

Stephan Hartmann, Dekan

was ist das denn? - so können Sie sich mit Recht fragen, 
In der Gottesdienstordnung ein solcher Begriff - was verbirgt sich dahinter ?

Entstanden ist dieser Begriff, weil wir im Blick auf die Sonntagsgottesdienste (Vorabend zählt natürlich dazu) eine Idee hatten,
die wir in diesem Kirchenjahr einmal ausprobieren wollen.

An einem Sonntag im Monat gibt es im Schnitt ein Gottesdienstangebot, das nicht als Eucharistie oder als Wortgottesdienst gefeiert wird, sondern in einer anderen Form,
die sehr vielfältig und total unterschiedlich sein kann.
Es können gemeinsame Gottesdienste sein, wie ein Buss-Gottesdienst oder auch ein Gottesdienst im Freien wie z.B in Aschach, weil die Kreuzbergwallfahrt ausfallen musste;
trafen wir uns an einem Bildstock um gemeinsam das Leben als Pilgerweg anzuschauen und ins Gebet zu nehmen. 
Oder auch im Rückblick, einen Gottesdienst, den das Kinderkirchenteam für Kinder am Erntedankfest gefeiert hat.
In diesen besonderen Zeit sind es auch oft Vorlagen, um daheim den Glauben zu vertiefen.
Es kann eine Vorlage für einen Hausgottesdienst sein, aber auch wie aktuell einen Impuls, sich seiner Taufe zu erinnern und sich bewusst zu machen,
welche Lebenshilfe es ist, wenn ich sagen kann: Ich bin getauft und damit ein Kind Gottes.
oder auch noch im Januar finden Sie an der Krippe verschiedende Geschichten, die die Hirten in den Blick nehmen.

Mit diesen drei Beispielen können sie vielleicht erahnen, was wir uns darunter vorstellen. Verschiedene „Anbieter“ überlegen sich ein liturgisches Angebot, das nicht in der Kirche gefeiert werden muss,
mit dem eine spezielle Zielgruppe angesprochen werden kann, und auch zu einem anderen Zeitpunkt als Sonntagvormittag.
Lassen sie sich einfach überraschen.

Und zu guter Letzt … auch noch was zu diesem Begriff:
Wie man sich an einer Bar trifft, so sind Sie eingeladen, sich zu treffen. Es ist eine Gelegenheit, die gefüllt wird durch vielfältige Angebote….

Stephan Hartmann, Dekan

... Lockdown und die Gottesdienste ...

wir dürfen uns weiterhin treffen, um unseren Glauben gemeinsam zu feiern,
und so sind sie eingeladen zu den Gottesdiensten wie sie in der Gottesdienstordnung oder auch hier veröffentlicht sind.

Natülich gilt weiterhin
* Bitte zu den Gottesdiensten sich anmelden
* eigenes Gotteslob mitbringen, weil wir Lieder und Psalmen beten
* gemeinsames Singen ist nicht erlaubt
* Nase- und Mundschutz ist durchgängig zu tragen
* und auch die Bitte, dem Ordnungsdienst auch Folge zu leisten, dieses Tun ist keine "Gängelung", sondern dient der Gesundheit aller


 

Herzlichen Glückwunsch sagen wir und wünschen auch für die Zukunft Gottes Segen ....

Schwester Linhildis Metz, geboren in Katzenbach im Landkreis Bad Kissingen, ist ausgebildete Erzieherin. Zehn Jahre war sie in Hirschaid bei Bamberg im Kindergarten tätig. Anschließend wurde sie nach Rechtenbach (Landkreis Main-Spessart) versetzt, leitete 33 Jahre den Kindergarten, war 19 Jahre Oberin des Schwesternkonventes und versorgte ab 1998 den Haushalt und machte Krankenbesuche. Seit 2011 lebt sie im Mutterhaus und hilft in der Sakristei und im Refektor.

 der Rosenkranz verbindet - uns mit dem Heilsgeschehen und auch untereinander ..

Vor der Erstkommunion im Herbst trafen und treffen sich unsere Kommunionkinder nochmal zu einem besonderen Weggottesdienst in den Ortsgruppen. Dabei fühlen sie sich in die Jünger ein, die mit Jesus in einen Sturm geraten sind. In einer Phantasiereise erleben sie, wie das Boot auf dem erst ruhigen See fährt und dann im Sturm der Gefahr ausgesetzt ist.

in den Tagungshäusern des Bistums Würzburg. 

Liebe Firmbewerberinnen und Firmbewerber,

liebe Eltern im Pastoralen Raum Bad Bocklet - Burkardroth,

wegen der aktuellen Corona-Krise muss die begonnene Firmvorbereitung pausieren.
Die Bistumsleitung hat auch bekanntgegeben, dass alle Firmungen bis Ende August 2020 abgesagt sind, davon sind ja auch wir betroffen, da unsere Firmfeier am 16. Juni gewesen wäre.

 

family 1839662 640 

Liebe Familien unserer Pfarreiengemeinschaft,

hier finden Sie einige Ideen, wie Sie als Familie Ihr Zusammensein als Hauskirche gestalten können. 

Bibel_Teilen_in_der_Familie.pdf

Kreuzweg_Flyer.pdf

Familienliturgie_Rucksackkreuzweg.pdf

 01_Palmsonntag_zu_Hause.pdf

02_Grndonnerstag_zu_Hause.pdf

03_Karfreitag_zu_Hause.pdf

04_Ostersonntag_zu_Hause_1.pdf

05_Ostermontag_zu_Hause.pdf

Wir wünschen allen Familien ein gutes Gelingen, wenn es darum geht, den Glauben in den eigenen vier Wänden zu feiern.

Ihr Seelsorgeteam 

 

 

Aktuelle Ideen unseres Bistums finden Sie unter: https://familie.bistum-wuerzburg.de/

Informationen, Bastelideen und Spiele zu den wichtigsten Festen des Kirchenjahres finden Sie auf der Seite der Familienpastoral des Erzbistums Köln: https://www.familien234.de

 

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