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der Pfarreiengemeinschaft

"Der Gute Hirte im Markt Burkardroth"

Obwohl es in dem Evangelium des Lukas, das unsere Vorstellung von Weihnachten prägt,
so genau nicht vorkommt, ist es doch bei allen Krippenspielen eine ausgeschmückte Szene.
Die Herbergssuche - und sie hat es bis hinein in Lieder geschafft, wenn wir daran denken,
wie gesungen wird: Wer klopfet an? 
Es gab keinen Platz in einer Herberge - so schreibt es Lukas
oder dies theologischer ausgedrückt mit den Worten des Evangelisten Johannes: 
Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. 
Gott einen Raum einräumen - ist eine spannende Geschichte - damals wie heute. 
Gott Raum geben, das ist die Herausforderung, die auch uns heute bleibt. 
In diesen adventlichen Tagen ist es nicht nur eine Szene im Krippenspiel, 
sondern eine Frage, die sich aufdrängt und uns sozusagen in die Rolle des Wirtes schlüpfen lässt,
der zumindest eine Idee hat, wo Maria und Joseph halbwegs ein Dach über dem Kopf haben. 
Im Krippenspiel, das für die Familienmette in Oehrberg geprobt wird, sagt der Wirt:  
Na gut, junge Frau. Hinter den Stadttoren besitze ich einen kleinen Stall als Unterkunft
für meine Tiere. Den kann ich euch anbieten. Dort ist es wenigstens warm und es gibt Stroh,
auf das ihr euch legen könnt. Und eine Laterne kann ich euch auch noch mitgeben.“ 
Und wenn ich diese Rolle zu meiner mache, dann ergibt sich für mich die Herausforderung, 
wo ich im alltäglichen Leben mit all seinen Anforderungen einen Zeit-Raum finde für Gott. 
Gerade die Adventszeit bietet solche Zeit-Räume an. 
In der Familie - die Möglichkeit sich um den Adventskranz zu versammeln. 
Neben dem Hausgottesdienst, der uns in gedruckter Form vorliegt, gibt es in unserem Gotteslob auch einen Vorschlag - die Nummer 25. 
Bewusst einmal auch einen Gottesdienst unter der Woche mitzufeiern, 
sei es die Rorate zum Beginn des Tages oder auch den Gottesdienst am Abend. 
Auch die Konzerte, die in unseren Gemeinden angeboten werden,
können solche Zeit-Räume sein, die ich mir schenke und schenken lasse, 
damit die Botschaft von Weihnachten, dass Gott Mensch wird,
in mein Leben hinein gesungen oder gespielt wird. 
Himmelsglanz in Erdentage - so hat Paul Weismantel seine adventlichen Impulse überschrieben 
und dies ist dann nicht nur ein Titel, sondern eine Wirklichkeit in unserem Leben. 
Wenn wir Gott Raum geben, dann strahlt der Himmel mitten in der Erde auf, 
davon bin ich überzeugt. 

Stephan Hartmann, Dekan

Nachrichten

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