Herzlich willkommen in der

Pfarreiengemeinschaft Heiliges Kreuz Bad Bocklet und Pfarreiengemeinschaft der Gute Hirte im Markt Burkardroth

mit den Pfarreien Bad Bocklet,  Aschach mit Filiale Großenbrach und Steinach - dazu gehören kirchlich Hohn, Roth und Nickersfelden und die Pfarrei Windheim und mit den Pfarreien Burkardroth, Gefäll, Katzenbach, Lauter, Oehrberg, Premich, Stangenroth, Stralsbach, Waldfenster.

Brotvermehrung
In der Mitte dieses Monats feiern wir Fronleichnam und es ist ja Gott-sei-Dank noch immer ein besonderes Fest, weil es im wahrsten Sinn des Wortes viele Menschen auf die Beine bringt.
Es ist ein Fest, das eben nicht nur in der Kirche gefeiert wird, sondern wir feiern unseren Glauben, dort wo wir leben und im Blick auf das Evangelium kann ich auch sagen,
dort wo wir Fragen ans Leben haben. Die frohe Botschaft, die uns in diesem Jahr verkündet wird, ist die bekannte Geschichte der Brotvermehrung.
Hier in einer anderen Übersetzung als wir sie aus dem Gottesdienst kennen (Lk.9,10-17):

Die zwölf Apostel kehrten zu Jesus zurück und erzählten ihm, was sie auf ihrer Reise getan hatten. Jesus nahm sie mit in die Stadt Betsaida. Dort wollte er mit ihnen allein sein.  
Aber die Menschen merkten, wohin sie gegangen waren, und folgten ihm in Scharen. Er schickte sie nicht fort, sondern sprach zu ihnen über Gottes Reich und machte die gesund, die Heilung brauchten. 
Es war spät geworden. Da kamen die zwölf Jünger zu Jesus und sagten: »Schick die Leute weg, damit sie in den umliegenden Dörfern und Höfen übernachten und etwas zu essen kaufen können.
Die Gegend hier ist einsam!« Jesus antwortete ihnen: »Gebt ihr ihnen zu essen!« »Aber wir haben nur fünf Brote und zwei Fische!«, entgegneten die Jünger.
»Oder sollen wir etwa losgehen und für all die Leute Essen besorgen?« 
Es hatten sich etwa fünftausend Männer um Jesus versammelt, außerdem noch viele Frauen und Kinder.
»Sagt ihnen, sie sollen sich in Gruppen von ungefähr fünfzig Personen hinsetzen!«, ordnete Jesus an. Und so geschah es.
Jesus nahm die fünf Brote und die beiden Fische, sah zum Himmel auf und dankte Gott. Er teilte Brot und Fische und reichte sie seinen Jüngern,
damit diese sie an die Menge weitergaben.  
Alle aßen und wurden satt. Als man anschließend die Reste einsammelte, da waren es noch zwölf volle Körbe. 

Der Wunsch und die Absicht Jesu mit seinen Jüngern allein zu sein, damit sie erzählen können, was ihnen auf ihrer Verkündigungsreise passiert ist, auf die Jesus sie gesandt hatte, ist nicht möglich. 
Die Leute wollen diesem Jesus begegnen, weil er eben nicht der ist, der nur sozusagen im heiligen Bezirk von Gott erzählt und Gottes Nähe schenkt, sondern im Alltag. 
Schon durch die Menschwerdung wollte Jesus nichts anderes als mit den Menschen in Verbindung kommen. Nicht wir müssen aus unserem Alltag auswandern,
sondern Gott zieht in unser tägliches Leben ein. Der Sohn Gottes, der unser Bruder wird, hat sich nicht gescheut, im Stall geboren zu werden
und mit Armut, Krankheit und Alltagslast in Berührung zu kommen. 
Sein Platz für Heute ist nicht der Tabernakel, sondern die Straße und damit auch die Not, die im alltäglichen Leben ihren Platz hat. 
Sein Anspruch an seine Jüngerinnen und Jünger und damit auch an uns, ist dann eben auch nicht das Motto, das auf so manchem Kreuz stand, das an eine Mission erinnerte: 
Rette deine Seele - sondern die Ansage Jesu ist eindeutig: Gebt ihr ihnen zu essen. 
Unsere Verehrung Jesu, unsere Verbindung mit ihm in der Kommunion beinhaltet einen Auftrag; unsere Mission heute ist in einem Lied so besungen:
Wer dies Geheimnis feiert, soll selber sein wie Brot, so lässt er sich verzehren von aller Menschennot. 
Als Brot für viele Menschen hat uns der Herr erwählt, wir leben füreinander und nur die Liebe zählt.

Oder um es noch einmal anders zu sagen in Anlehnung an Gedanken von Wilhelm Willms:
Das Nah-sein bei einem Menschen kann Lebenshilfe sein.
Das Gehen zu einem Menschen kann auf-leben lassen.
Das Ansprechen eines Menschen kann ihn auf-horchen lassen.
Das Zeit-haben für einen Menschen kann Leben retten.
Ein offenes Ohr für einen Menschen zu haben kann Wunder wirken.
Und der letzte Satz aus den Gedanken im Original:
Wussten sie auch schon, dass der Weg vom Wissen über das Reden zum Tun interplanetarisch weit ist?

 Um noch einmal auf die Fronleichnamsprozession zu kommen, soweit laufen wir nicht; es braucht nur kurze Wege, um das in die Tat umzusetzen, das zu leben, was Christus uns schenkt:
Sich selbst - als LEBEN, damit wir das Leben weitergeben an unsere Mitmenschen.

Stephan Hartmann, Dekan

Nachrichten aus den beiden PG's

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Eingeladen zum Fest des Glaubens - so wird in einem neuen geistlichen Lied gesungen, das besingt, wie Jesus die Menschen einlädt, ihm zu folgen und selbst zu Boten von ihm zu werden.  Eingeladen ...

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Für ihr langjähriges Engagement als Pfarrgemeinderatsvorsitzende bedankte sich das Gemeindeteam Aschach/Großenbrach herzlich bei Gudrun Schmitt und freut sich darüber, dass sie noch weiterhin im Team ...

Friedensgebet

in diesen besonderen Zeiten .... bleibt immer auch das Gebet ...


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