Herzlich willkommen in der

Pfarreiengemeinschaft Heiliges Kreuz Bad Bocklet und Pfarreiengemeinschaft der Gute Hirte im Markt Burkardroth

mit den Pfarreien Bad Bocklet,  Aschach mit Filiale Großenbrach und Steinach - dazu gehören kirchlich Hohn, Roth und Nickersfelden und die Pfarrei Windheim und mit den Pfarreien Burkardroth, Gefäll, Katzenbach, Lauter, Oehrberg, Premich, Stangenroth, Stralsbach, Waldfenster.

 

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Die Welt braucht keine Verdoppelung ihrer Hoffnungslosigkeit durch Religion,
sie braucht und sucht das Gegengewicht, die Sprengkraft gelebter Hoffnung.

Ein Satz, der bald 50 Jahre alt wird, er ist nämlich aus dem Synodenpapier >Unsere Hoffnung< der Würzburger Synode in den 70er Jahren, aber er ist immer noch aktuell.
Für mich ein Satz, der mich durch mein priesterliches Wirken begleitet, der mir immer noch Leitgedanke ist, wenn es darum geht, was Kirche den Menschen schenken kann.

Mit dem Stichwort >Hoffnung< verbinde ich auch immer eine kleine Geschichte:
Ein verheirateter Missionar in Afrika suchte in der Sprache der Einheimischen nach einer passenden Übersetzung für das Wort „Hoffnung“.
Eines Tages musste er sein neugeborenes Kind zu Grabe tragen. Doch er weinte nicht. Daraufhin wurde er von einem Jungen angesprochen: „Ich sehe dich gar nicht weinen.“ Auf diese Frage antwortete der Missionar: „Warum denn, unser Kind ist bei Gott.“ Der Junge dachte bei sich: „Ja, ich hörte es, ihr Christen schaut über den Horizont hinaus.“ 
Über den Horizont hinausschauen“ - jetzt wusste der Missionar, wie er das Wort „Hoffnung“ zu übersetzen hatte.

Es ist eigentlich eine sehr traurige Geschichte, weil vom vielleicht härtesten im Leben die Rede ist, wenn Eltern ein Kind zu Grabe tragen müssen. Was bleibt in diesem Moment an Lebensfundament, wo ist ein Halt im Leben, wo ist der Ausblick, dass das Leben weiter geht und zwar als Leben, das das Wort auch verdient? 
Über den Horizont hinausschauen – die Übersetzung für Hoffnung, die der Missionar so lange gesucht hatte, das ist das Fundament und der Halt, die neue Sicht.

Jesus begegnet uns als einer, der über den Horizont hinausblickt. Jesus hat die Sorgen und Nöte der Welt und der einzelnen Menschen gesehen. Doch er ließ sich nicht lähmen von den Sorgen und Nöten. Er blickte über den Horizont hinaus, auf Gott. Jesus hat diesem Gott vertraut.

In einem neuen geistlichen Lied heißt es:
Immer auf Gott zu vertrauen, das ist der beste Weg. Du weißt oft gar nicht viel von morgen, bist ganz ratlos und voll Sorgen, jeder Ausweg scheint verborgen, doch du weißt ja Gott hilft dir.

Klar, es ist leichter gesungen als gelebt, aber auch hier gilt: Vier Augen sehen mehr als zwei; bilden wir eine Gemeinschaft, in der eine dem anderen hilft über den Horizont zu schauen, erzählen wir uns gegenseitig von der Hoffnung, die uns erfüllt und zünden wir so den Sprengsatz gelebter Hoffnung, den die Menschen so dringend brauchen.

 
Stephan Hartmann, Dekan
Bild: Dr. Paulus Decker in Pfarrbriefservice.de

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