Herzlich willkommen in der

Pfarreiengemeinschaft Heiliges Kreuz Bad Bocklet und Pfarreiengemeinschaft der Gute Hirte im Markt Burkardroth

mit den Pfarreien Bad Bocklet,  Aschach mit Filiale Großenbrach und Steinach - dazu gehören kirchlich Hohn, Roth und Nickersfelden und die Pfarrei Windheim und mit den Pfarreien Burkardroth, Gefäll, Katzenbach, Lauter, Oehrberg, Premich, Stangenroth, Stralsbach, Waldfenster.

 

Burkardroth Petrus

In der Mitte der Nacht, liegt der Anfang eines neuen Tages …(Gotteslob 813)

so singen wir in einem Lied, dass die Erfahrung von Ostern uns nahebringen will.
Eine österliche Erfahrung in diesem Sinn wird auch Petrus geschenkt in der Geschichte, die am Patroziniumstag von Burkardroth im Mittelpunkt steht:
In dieser Zeit - der Zeit der ungesäuerten Brote, in dieser Zeit des Pascha-Festes - ließ König Herodes einige Christen in Jerusalem verhaften und foltern. Jakobus, der Bruder von Johannes, wurde enthauptet.

Als Herodes merkte, dass er dadurch bei den Juden Ansehen gewann, ließ er auch noch Petrus gefangen nehmen, und zwar während des Festes der ungesäuerten Brote. Man warf den Apostel ins Gefängnis. Dort bewachten ihn ununterbrochen vier Soldaten, die alle sechs Stunden abgelöst wurden. Herodes wollte nach der Festwoche Petrus öffentlich den Prozess machen.

 

In der letzten Nacht vor dem Prozess schlief Petrus zwischen zwei Soldaten und war mit Ketten an sie gefesselt. Die beiden anderen Soldaten hielten vor der Zelle Wache. Plötzlich betrat ein Engel des Herrn die Zelle und Licht erfüllte den Raum. Der Engel weckte Petrus, indem er ihn anstieß, und sagte zu ihm: »Steh schnell auf!« Sofort fielen Petrus die Ketten von den Handgelenken. »Binde deinen Gürtel um und zieh deine Schuhe an«, befahl ihm der Engel. »Nimm deinen Mantel und folge mir!« Petrus verließ hinter dem Engel die Zelle. Aber die ganze Zeit über war ihm nicht klar, dass all dies wirklich geschah. Er meinte, er hätte eine Vision.

Sie gingen am ersten Wachposten vorbei, dann am zweiten und kamen schließlich an das schwere Eisentor, das zur Stadt führte. Es öffnete sich wie von selbst vor ihnen. Nun hatten sie das Gefängnis verlassen und bogen in eine schmale Straße ein. Da verschwand der Engel und erst jetzt begriff Petrus: »Der Herr hat mir tatsächlich seinen Engel geschickt, um mich aus der Gewalt von Herodes zu retten« ( Apg.12,1-11)

Diese österliche Erfahrung ist nicht nur ein schöner Traum, sie ist Wirklichkeit und es ist für mich immer wieder auch tröstlich, welche Zeit ein Petrus braucht, um dies zu verstehen und zu begreifen.

Ein Petrus, der so viel mit Jesus - dem Mann aus Nazareth erleben durfte. Der dabei sein durfte, wenn menschliche Fesseln wie Krankheiten abfallen, der miterleben durfte wie Menschen aus einem Kerker der Schuld befreit wurden und dieser braucht Zeit, um zu begreifen, was da geschehen ist, dass es Wirklichkeit ist und nicht nur ein schöner Traum.

Ich entdecke in dieser Geschichte die mutmachende Botschaft Jesu:
Vertraue auf Gottes Gegenwart in deinem Leben und eben gerade auch dann, wenn du sozusagen in der Nacht leben musst, wenn du erleiden musst, dass du nichts tun kannst, wenn du helfende Hände gerne einsetzen möchtest, aber sie wie gefesselt sind.

Wie bei einem Petrus dürfen auch wir darauf vertrauen, dass Gott ein-greift. Gott wirkt in unserem Leben – und er holt uns in seine Lebenswirklichkeit hinein, in der wir bildlich gesprochen befreit sind aus dem Kerker und von den Fesseln.

Diese Befreiungsgeschichte wird zur Symbolgeschichte, zur Geschichte der wirklichkeitsverändernden Macht Gottes. Sie steht für die Rettung aus dem Tod am Ende unseres Lebens, aber auch aus den Mächten des Todes, die wir immer wieder im Leben erleiden müssen.

Es geht darum, auf den Spuren Gottes ins Leben zu gehen. Am Ende dieser Gedanken soll deshalb auch noch ein anderes Lied klingen:
Wir haben Gottes Spuren festgestellt - (Gotteslob 821)


Gott wird auch unsere Wege gehen und uns durchs Leben tragen.

 

Stephan Hartmann, Dekan

Nachrichten aus den beiden PG's

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Herzliche Einladung zum Tag der Schöpfung

Wort-Gottes-Feier  zum „Tag der Schöpfung“ Freitag, 02. September um 17.00 Uhr auf dem Sportplatzgelände in Stralsbach ...


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Herzliche Einladung

zu allen Gottesdiensten, die wir am 14. und 15. August feiern 
dürfen sie „Kräuterbüschel“ mitbringen.