Herzlich willkommen
auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft

Wir sind in den Mai gestartet mit der bekannten Bibelstelle aus dem Johannesevangelium, in dem Jesus uns einen Blick in einen Weinberg werfen lässt. Gott ist der Winzer und er ist der Rebstock und wir sind die Reben ….

 weinstoecke_by_andreas_kroener_pfarrbriefservice.jpgIm Blick auf die Gedanken zu unseren Gottesdiensten, die in diesem Jahr immer wieder hier auf dieser ersten Seite unserer Homepage auftauchen,  können wir dieses Bild erweitern. Jeder Gottesdienst, den wir feiern, kann und mag in uns dieses Bild verstärken. Wir sind in die Gemeinschaft mit Jesus eingebunden und damit auch verbunden mit den Mitchristen, die den Gottesdienst mitfeiern bzw. auch in diesen Zeiten gerne mitfeiern würden. Unser Gottesdienst soll zu einem Ort werden, an dem ich Gemeinschaft erfahre. In einem Hochgebet der Hl. Messe bitten wir darum: Schau gütig auf die Gabe deiner Kirche und gib, dass wir im Geist deiner Liebe für immer verbunden bleiben mit IHM und untereinander. Und dieses Verbunden-sein mit IHM, unserem Gott, schenkt uns etwas, was wir immer wieder nötig haben, aber auch gerade in der aktuellen Zeit und was im wahrsten Sinn des Wortes not-wendend ist, nämlich diesen Halt, den Gott gibt. Unser Gott schenkt uns einen festen Stand, bei allen Anfragen, die wir an Gott haben dürfen, ist dies eine Aussage, die immer wieder auch in der Geschichte von Glaubenden bestärkt wird. Diese Standhaftigkeit, die Gott vermittelt ist mehr als menschliche Sicherheit. Wie sehr diese Erfahrungdas Fundament unseres Glau­bens ist, beschreibt immer wieder die Bibel. Als ein Beispiel hier ein Gebet, das David in den Mund gelegt wird: Es ist überliefert im zweiten Buch Samuel (2 Sam 22,1-7). David sang dem Herrn an dem Tag, als ihn der Herr aus der Hand all seiner Feinde und aus der Hand Sauls errettet hatte, folgendes Lied: 

Er sprach: Herr, du mein Fels und meine Burg und mein Retter, mein Gott, mein Fels, bei dem ich mich berge, mein Schild und Horn meines Heils, meine Feste, meine Zuflucht, mein Retter, du rettest mich vor Gewalttat. Ich rufe: Der Herr sei hochge­lobt! und ich werde vor meinen Feinden gerettet. Denn mich umfingen die Wellen des Todes, die Fluten des Verder­bens erschreckten mich. Die Fesseln der Unterwelt um­strickten mich, über mich fielen die Schlingen des Todes. In meiner Not rief ich zum Herrn und rief zu meinem Gott und er hörte aus seinem Tempel meine Stimme, mein Hilfeschrei drang an seine Ohren.

Was hier der Beter zum Ausdruck bringt, ist genau das, was uns in einem Gottesdienst geschenkt werden kann: Der Mensch, findet in seinem Gott, zu dem er in lebendiger Beziehung steht, seinen Halt, seine Rettung, seine Verankerung. Sein Gott ist für ihn das sichere Funda­ment, der sichere Hafen, der Ort der Zuflucht in den Zeiten, die eine Herausforderung sind. Bei aller Erfahrung, die der Glaube an einen ber­genden, schützenden und helfen­den Gott schenken will: Gott ist kein Gott, nach dem alten Motto, das manchmal noch auf Missionskreuzen zu lesen ist: Rette deine Seele. Gottesbeziehung ist immer auch Beziehung zu Menschen - stellen wir uns einen Weinstock vor. Es geht nicht nur um mich und meinen Gott, sondern es geht um das Miteinander in Gott. 
Ite missa est - war und ist das letzte Wort im lateinischen Gottesdienst 
Geht - ihr seid gesendet.
Diese Gemeinschaft in Gott, die wir im Gottesdienst feiern, ist immer verbunden mit einem Auftrag: Frucht zu tragen oder anders gesagt: Hinein zu gehen in die Welt, missionarisch tätig zu sein, diese Möglichkeit in all den Unsicherheiten einen sicheren Ort zu haben zu vermitteln. Der Weinstock ist dazu da, dass er Früchte bringt, bildlich gesprochen, dass wir den Wein der Freude, der Fülle und des Heiles verkosten und ausschenken.

Stephan Hartmann, Pfarrer
Bild: Andreas Kröner In: Pfarrbriefservice.de

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50 Tage dürfen wir Ostern feiern, damit uns die Frohe Botschaft vom Leben, das keine Grenzen kennt, in Fleisch und Blut übergeht:
Unter der > Rubrik- Impuls für die Woche < finden sie wöchentlich einen Impuls.
Sie dürfen sich auch selbst sehr gerne einreihen unter die Impulsgeber und einen Gedanken ans Pfarrbüro mailen.