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auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft

Unser Bischof beschreibt die Kirche der Zukunft als eine Kirche der Auferstehung. 
Die Kirche wird sich verwandeln und es wird eine andere Kirche sein, weil es nicht sozusagen um eine Reanimation geht, also ein „Zurückholen“ in das alte Leben, sondern um Auferstehung,
um eine Wandlung. 

Ich weiß nicht immer, was unser Bischof mit diesem Bild meint, aber so wie ich es verstehe, will ich es hier skizzieren und damit auch einladen, sich sein eigenes Bild zu machen.
Als Vorlage meiner Skizze dient mir die Emmaus-Geschichte,

weil sie zum einen ja auch eine Vorlage unseres Gottesdienstes ist und die Liturgie ist für mich in diesem Jahr
ein durch das Jahr begleitendes Element
und weil ich in dieser Geschichte eine Idee entdecke, wie eine „Österliche Kirche“ sich zeigen kann.
In dieser Geschichte, die Lukas in seinem Evangelium überliefert, geht es um zwei, die voller Trauer unterwegs sind. Hoffnungslos, orientierungslos, wollen sie nur weg, weil eine Gemeinschaft, die Zukunft eröffnen wollte, zerbrochen ist.
Und zu diesen Beiden gesellt sich ein Dritter, der erst einmal zuhört, der durch seine Fragen
sie zum Reden bringt, so dass sie sich ihren Frust von der Seele reden können.
Und dieser Fremder beginnt dann langsam Brücken zu bauen, indem er vergangene Glaubenserfahrungen mit dem aktuellen Leben in Verbindung bringt.
Wenn ich in diesem Verhalten eine Skizze der neuen Kirche sehe, dann entdecke ich Menschen, die mit anderen unterwegs sind, die erst einmal zuhören, die nicht schon alles wissen, die keine guten Ratschläge geben, die nicht auffordern, sich doch ganz anders zu verhalten …
Bei den Menschen zu sein und zu hören ist damit ein erster markanter Strich in dieser Skizze.
Und damit ist auch klar, da sind alle gefordert, die in einer Beziehung zu Christus leben.
Eine Jede und ein Jeder ist angefragt als Mitgehender da zu sein und offene Ohren zu haben. Offen zu sein für das, was die Menschen bewegt, damit ihre Trauer und Angst, ihre Freude und ihre Hoffnung einen Ort hat.
Offene Begegnungen - das sind wir - wenn wir ehrlich sind - so nicht gewohnt, das ist etwas neues, aber da ist „österliche Kirche“.
„Österliche Kirche“ ist natürlich immer auch dort, wo wir das >Brot brechen<, wo wir mit dem Auferstandenen feiern. Wenn wir Brot und Wein auf den Altar stellen und uns an ihn erinnern und spüren, wie er gegenwärtig ist.
Wir setzen die Mahlgemeinschaften Jesu fort und feiern eigentlich immer kleine „Richt-Feste“ -
Feste zum Auf-richten und Aus-richten, Feste, die in die Zukunft verweisen.
Wenn ich so an die Kirche der Zukunft denke, dann scheint es mir, dass wir neu lernen müssen, es gibt die persönliche Begegnung und das gemeinsame Feiern.
War sozusagen Kirche in der Vergangenheit von gemeinschaftlichen Elementen geprägt,
braucht es diese Momente von Miteinander sicherlich auch in der Zukunft,
aber vielleicht noch viel mehr das Entdecken,
ich habe meine ganz persönliche Geschichte mit diesem Gott
und diese wirkt hinein in mein ganz enges Umfeld.

Stephan Hartmann, Dekan
Bild: Friedbert Simon in Pfarrbriefservice.de

 

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