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altar weihrauch by rosalia rodrigues pfarrbriefserviceGottesdienst als DAS Angebot Gottes,
seine Gegenwart zu erspüren ….

Wenn du in das Land, das der Herr, dein Gott, dir als Erbbesitz gibt, hineinziehst, es in Besitz nimmst und darin wohnst, dann sollst du von den ersten Erträgen aller Feldfrüchte, die du in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt, eingebracht hast, etwas nehmen und in einen Korb legen. Dann sollst du zu der Stätte ziehen, die der Herr, dein Gott, erwählen wird, indem er dort seinen Namen wohnen lässt. Du sollst vor den Priester treten, der dann amtiert, und sollst zu ihm sagen: Heute bestätige ich vor dem Herrn, deinem Gott, dass ich in das Land gekommen bin, von dem ich weiß: Er hat unseren Vätern geschworen, es uns zu geben. “ Dann soll der Priester den Korb aus deiner Hand entgegennehmen und ihn vor den Altar des Herrn, deines Gottes, stellen. Du aber sollst vor dem Herrn, deinem Gott, folgendes Bekenntnis ablegen: Mein Vater war ein heimatloser Aramäer. Er zog nach Ägypten, lebte dort als Fremder mit wenigen Leuten und wurde dort zu einem großen, mächtigen und zahlreichen Volk. Die Ägypter behandelten uns schlecht, machten uns rechtlos und legten uns harte Fronarbeit auf. Wir schrien zum Herrn, dem Gott unserer Väter, und der Herr hörte unser Schreien und sah unsere Rechtlosigkeit, unsere Arbeitslast und unsere Bedrängnis. Der Herr führte uns mit starker Hand und hoch erhobenem Arm, unter großem Schrecken, unter Zeichen und Wundem aus Ägypten, er brachte uns an diese Stätte und gab uns dieses Land, ein Land, wo Milch und Honig fließen. Und siehe, nun bringe ich die ersten Erträge von den Früchten des Landes, das du mir gegeben hast, Herr. “
Wenn du den Korb vor den Herrn, deinen Gott, gestellt hast, sollst du dich vor dem Herrn, deinem Gott, niederwerfen. Dann sollst du fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, das der Herr, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat: du, die Leviten und die Fremden in deiner Mitte.

Dtn.26,1-11

Dieser Abschnitt aus dem Buch Deuteronomium kann uns sehr gut helfen, die Feier des Gottesdienstes für uns zu betrachten. Gott hat einer Gruppe landloser Menschen - völlig unerwartet und ohne von ihnen eine Gegenleistung zu erwarten - ein neues Leben geschenkt und sie dadurch zu einem Volk gemacht, dem er auf besondere Weise zugetan ist. Er gab ihm ein „Land, wo Milch und Honig fließen“, und die Menschen sollten Gott Ihre Dankbarkeit erweisen, indem sie etwas von dem zurückgeben, was sie selbst auch geschenkt bekommen haben. 
Was sollten wir aber einem unsichtbaren Gott schenken? 
Der Gottesdienst ermöglicht dem Menschen, Gott ein symbolisches Opfer darzubringen, um damit die Gemeinschaft mit Gott zum Ausdruck zu bringen. So bringt der Bauer einen Teil seiner Ernte als Opfer an einen gottgeweihten Ort und übergibt ihn dort einem Priester, der den Auftrag hat, das Opfer Gott weiterzureichen, indem er es auf den Altar legt - die Stelle, an der sich Himmel und Erde berühren. 
Dieses Zurückgeben der Gaben Gottes, das in der Bibel „Opfer“ genannt wird, bringt die Verbindung zwischen Gott und den Menschen zum Ausdruck und verstärkt sie. Es schenkt neue Hoffnung, dass Gott immer für die da sein wird, die an ihn glauben, und dass er sich auch weiterhin um sie kümmern wird. 
Letztlich ist alles Geschenk, und die eigentliche Bedeutung unseres Lebens liegt nicht in dem, was wir leisten, sondern im Vertrauen darauf, dass Gott uns beständig führt und schützt. Und so ist eben ein Gottesdienst keine lästige oder gar schmerzliche Pflichterfüllung, sondern eine freudige Zeit, in der die Beziehung zum Ursprung des Lebens gefeiert wird: Bei einem Gottesdienst können wir uns erinnern an unseren Gott, der rettend in unser Leben eingreift, wir bringen zu Gott unsere Dankbarkeit und unser Vertrauen und stärken unsere Hoffnung für die Zukunft. Gleichzeitig machen wir eine Erfahrung der Gemeinschaft mit den anderen Glaubenden. 
Der Gottesdienst als der Ort und die Möglichkeit mir immer neu bewusst zu werden, wir leben im Heute Gottes, wie es der Gründer von Taize genannt hat.

 

Stephan Hartmann, Dekan
Bild: Rosalia Rodrigues in: Pfarrbriefservice.de

 

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