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"Der Gute Hirte im Markt Burkardroth"

 

Franz von SalesIm Blick auf den Hl. Franz von Sales, den die Kirche am 24. Januar feiert - diese Einladung zu diesem Blick von unserem Pfarrvikar Pater Velangini Thumma, der zur Gemeinschaft der Missionare vom Hl. Franz von Sales gehört ( MSFS).

Der Heilige Franz von Sales war davon überzeugt, dass man mit Güte, Milde, Herzlichkeit, Freundlichkeit vielmehr erreicht, als mit Gewalt, Autorität, mit Befehlen.
Zur Zeit des hl. Franz von Sales waren die Konflikte, die durch die Reformation entstanden sind, das Hauptproblem.
Er selbst war dadurch betroffen, dass er zwar offiziell Bischof von Genf war, dort aber nicht hineingelassen wurde, weil die Stadt fest in den Händen der Calvinen war.
Wörtlich sagte Franz von Sales: „Wir müssen Genf zurückerobern, das ist richtig, aber nicht mit den Waffen der Gewalt, sondern mit den Waffen der Liebe.“
Franz von Sales verfolgte dieses Prinzip dermaßen konsequent, dass er sehr viel Erfolg hatte.
Weil er als Katholik nicht öffentlich predigen durfte, schrieb er seine Predigten auf kleine Zettel und schob sie unter die Türen der Häuser.
Zu seinem Bistum gehörte auch einer der höchsten Berge Europas, der Mont Blanc zusammen mit seinem riesigen Felsmassiv der Alpen.
Dort, wo bisher kein Bischof war, besuchte er alle Gläubigen und verkündete Gottes Botschaft der Liebe. Daher nannte man ihn den „Bergsteiger-Bischof“.

Frömmigkeit ist gut..Aber eine Frömmigkeit die mit dem Alltag und mit den Mitmenschen nicht so viel zu tun hat, hat heute keinen großen Wert und keine große Bedeutung.
Franz von Sales lehrte eine ganz einfache Spiritualität für den Alltag. Seine zahlreichen Sprüche betreffen den Alltag.
Er sagt z.B: „Das Maß der Liebe ist die Liebe ohne Maß.“
„Wer sich selbst zum Schüler hat, hat einen Esel zum Lehrer.“
„Hab' Geduld in allen Dingen, vor allem aber mit dir selbst.“
„Sei was Du bist, aber versuche, dies so gut wie möglich zu sein.“
„Blühe, wo Gott dich hingepflanzt hat”.
Unser Gott, wie der Heilige ihn versteht, will heilen, nicht verletzen, will befreien und nicht ängstigen, will selbst den Menschen nahe bleiben,
und die Entfernung zwischen den Menschen beseitigen.
Gott lebt unter uns Menschen. Wir alle sind dazu eingeladen, dass wir die frohmachende Liebesbotschaft Jesu in vielfältiger Weise weiter verkünden.
Der heilige Franz von Sales hat sein Leben und sein Werk genau darauf aufgebaut, den Menschen vor allem die Herzlichkeit und Liebe Gottes deutlich zu machen und spürbar werden zu lassen.
Gott handelt nicht von oben, sondern durch Menschen. Er ist Immanuel, einfach in uns und mitten unter uns! So versuchen wir mit echter Liebe unser Leben zu gestalten,
denn Franz von Sales sagt: „Alles aus Liebe und Nichts aus Zwang“.
Der Ort, in dem Gott im Menschen wohnen will, ist das Herz. Wenn ich Gott in mein Herz einlasse,
kann ich ihn spüren, erfahren, lieben und erlebe auch, dass er mich liebt. Wer aus der salesianischen Spiritualität lebt, lebt daher vor allem die Herzlichkeit.

Pater Velangini Thumma MSFS

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