Heute verabschiedet die Pfarrei „St. Petrus in Ketten“ in Burkardroth zwei Urgesteine von kirchlichen Mitarbeitern. Unser Dank gilt den Herren Konrad Wehner aus Zahlbach und Georg Rottenberger aus Wollbach.

Ansprache zur Verabschiedung von

Konrad Wehner und Georg Rottenberger

am 24.02.2019 während des Gottesdienstes in Burkardroth

 vergrößern Walter Kuhn

 

Heute verabschiedet die Pfarrei „St. Petrus in Ketten“ in Burkardroth zwei Urgesteine von kirchlichen Mitarbeitern. Unser Dank gilt den Herren Konrad Wehner aus Zahlbach und Georg Rottenberger aus Wollbach.

 

Lieber Konrad! 

Deine kirchliche Karriere begann schon kurz nach deiner Kommunion vor mehr als 50 Jahren. Viele Jahre hast du nämlich ministriert hier in dieser Kirche. Nach deiner Berufsausbildung hast du dich schon als 24-jähriger junger Mann für den Pfarrgemeinderat aufstellen lassen und wurdest gewählt. 

Und ein Jahr später warst du auch für die Kirchenverwaltung gewählt, der du insgesamt 30 Jahre angehört hast. Auf deinen fachlichen Rat als Handwerksmeister und deine stets bereitwillige Mitarbeit konnten wir uns immer verlassen. 

Wir danken dir herzlich für dein Engagement für unsere Pfarrei in all den Jahren. Wir wussten es immer zu schätzen, dass du dir als viel beschäftigter Handwerksmeister stets die Zeit genommen hast, zu den Sitzungen zu kommen und tatkräftig angepackt hast. Hochachtung vor deiner Lebensleistung im kirchlichen Ehrenamt!  

 

Lieber Georg! 

 Dein Dienst für die Pfarrei „St. Petrus in Ketten“ begann schon vor mehr als 60 Jahren, denn auch du warst einer der Ministranten hier am Altar. Als junger Erwachsener hast du bereits Verantwortung in der Kirche übernommen und wurdest Mitglied und später auch Vorsitzender des Pfarrgemeinderates. Seit 1983, also 36 Jahre lang, warst du Mitglied in der Kirchenverwaltung und 24 Jahre davon Kirchenpfleger von Burkardroth.  

Du hast die letzten 4 Jahrzehnte unserer Pfarrei geprägt, wie kaum ein anderer. Und nicht wenige haben in den letzten Jahren vom „Wollbacher Kaplan“ gesprochen, wenn von dir die Rede war. Deine fachliche, also berufliche Qualifikation hast du zum Wohle unserer Pfarrei und auch der Pfarreiengemeinschaft eingesetzt. 

Dein Engagement ging weit über das hinaus, was man jemandem in einem solchen Ehrenamt zumuten kann.  

So wie du aber in den letzten Jahren gemerkt hast, dass das Leben auch ohne Sitzungen in Gemeinderat und Kreistag weiter geht, so wirst du auch deinen Abschied aus diesem kirchlichen Ehrenamt nicht bereuen, sondern die gewonnene Zeit dir selbst, deiner Ehefrau sowie deinen Kindern und Enkeln zu Gute kommen lassen und schätzen lernen.  

Als tiefgläubiger Mensch hast du deinen unermüdlichen Einsatz als Dienst an Gott, also als Gottesdienst verstanden.  

Deshalb sagen wir „Vergelt´s Gott“ und wir sind sicher, er wird es auch tun!

Diese Ansprache wurde gehalten von dem Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Walter Kuhn. Anschließend überreichte Pfarrer Hartmann die Ehrennadeln des Bistums Würzburg im Auftrag von Bischof Dr. Franz Jung und übergab die Erinnerungsgeschenke der Pfarrei.

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